Nach den ersten Treffen im letzten Jahr haben wir im März unsere polnische Partnerschule in Swinemünde zur weiteren Planung unseres Schüler/innen- Austausches drei Tage lang besucht. Neben sehr netter Betreuung und reichhaltigem Essen(!) waren die Besichtigungen des Maschinen- und des Brückensimulators besondere Highlights unseres Einblickes in ein anderes Ausbildungssystem. Im Gegensatz zur dualen Ausbildung, wie sie bei uns durchgeführt wird, gehen die polnischen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 19 Jahren fünf Jahre lang zur Schule. Innerhalb dieser Zeit gibt es verschiedene Praktika von ein bis drei Monaten an Bord. Auch Allgemeinbildung wird vermittelt, so dass das Abitur absolviert und damit ein Studium angeschlossen werden kann.
Geplant ist der Swinemünde-Besuch einer Gruppe unserer Azubis im Juni. Die polnischen Kolleginnen und Kollegen haben uns dazu ein interessantes Programm vorgelegt, das neben berufsbezogenen Inhalten auch spannende Freizeitgestaltung verspricht.
Ein Gegenbesuch der polnischen Schülerinnen und Schüler ist für September vorgesehen. Auch wir haben Programmpunkte zusammengestellt, die vor allem Sicherheitsübungen umfassen werden, an denen die polnischen Partner besonders interessiert sind. Natürlich wird auch bei uns die Freizeitgestaltung nicht zu kurz kommen, so dass sich alle Beteiligten auf neue berufliche Einblicke und eine Woche mit Urlaubscharakter freuen können. Angesichts der Weltlage ist ein Zusammenwachsen europäischer Länder besonders wichtig. Wie könnte das langfristig besser gelingen, als wenn junge Leute verschiedener Nationen sich kennenlernen, gemeinsame Interessen entdecken und vielleicht Freundschaften schließen?













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